Kolorieren im Handumdrehen

Die Tage bin ich über einen Arti­kel auf Golem gestol­pert, den ich erst über­blät­tert habe, zu dem ich aber – mei­nem Unter­be­wusst­sein sei dank – spä­ter zurück­ge­kehrt bin: »Fotos kolo­rie­ren mit einem Klick per KI. Wir zei­gen, wie sich ein altes Bild schnell kolo­rie­ren lässt – ganz ohne Photoshop.«

Das muss­te aus­pro­biert wer­den, und so habe ich einen alten Scan aus dem Archiv gezerrt. Ein fast 40 Jah­re altes Bild, auf­ge­nom­men in Schwarz-Weiß in der Küche der Pen­si­on mei­ner Schwie­ger­el­tern mit einer Yashi­ca Mat-124 G.

Ich hab den unbe­ar­bei­te­ten Scan ver­wen­det und ihn der KI hin­ge­wor­fen, die Jason Antic gebaut hat. Da ich ein schnel­les Ergeb­nis woll­te und offen gesagt nicht gleich gepeilt habe, wie das Din­gen auf Colab von Goog­le funk­tio­niert, für das man natür­lich auch einen G‑Account braucht, habe ich mich ver­trau­ens­voll an Image Colo­riz­a­ti­on API gewen­det. Dort wer­kelt im Hin­ter­grund die glei­che KI-Maschi­ne. Die Bil­der sind aber im Out­put wohl begrenzt auf 800px Brei­te. Zum Tes­ten reicht das. 

Das Ergeb­nis fand ich echt umwer­fend. Das könn­te auch der Scan von einem gut geal­ter­ten Kodachro­me-Dia sein.

Wie lan­ge ich da dran säße, so einen Scan – außer der rei­nen Bear­bei­tung – von Hand zu kolo­rie­ren – ich weiß es nicht. Und mei­ner Mei­nung nach ist das, was die KI da pro­du­ziert, abso­lut akzep­ta­bel. Das wird ganz sicher ab und zu bei Bedarf ein­ge­setzt.[1]Die KI kann übri­gens auch Film. Aber nun wer­de ich mich mal in die Ver­si­on bei Colab ein­ar­bei­ten. Da lässt sich das ohne­hin schon hohe Niveau bestimmt noch etwas steigern.

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1 Die KI kann übri­gens auch Film.

1 Kommentar

  • wow! das ist wirk­lich ein beein­dru­cken­des ergeb­nis. hat echt schö­nes film-flair!

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